Joakim Noah geht nirgendwohin

So schnell das Gerücht aufflammte, so schnell kann man es jetzt auch wieder begraben. Joakim Noah wird nicht getradet. Zumindest nicht jetzt und nicht für Carmelo Anthony. Und wäre ich ein Fan der Chicago Bulls, wäre ich über diese Nachricht ehrlichgesagt froh.

Wie ich bereits am Dienstag versucht habe aufzuzeigen, lohnt es sich für die meisten Mannschaften in der NBA nicht, ihr Team für ‘Melo umzubauen. Das soll Anthonys Fähigkeiten keinesfalls diskreditieren, doch besonders im Falle Chicagos, erschien es beinahe von Anfang an überflüssig, einen Trade einzufädeln. Die Spieler, die Chicago hätte bedenkenlos abgeben können, wollten die Nuggets ohnehin nicht haben. Der Verlust von Joakim Noah wäre somit ein notwendig zu zahlender Preis gewesen, aber letztendlich sah wohl auch das Frontoffice der Bulls ein, dass es ein zu hoher wäre.

Joakim Noah ist ein Spieler, der polarisiert. Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Was sich jedoch nicht bestreiten lässt, ist, dass der 25 Jahre alte Noah zu einem der besten Center der NBA heranreift.

Gleiches gilt für die gesamten Bulls. Das Team hat das Potential in der aktuellen Konstellation zu einem Contender heranzureifen. Dieses Jahr werden sie wohl noch nicht so weit sein, um die Heat, Celtics oder Magic um die Krone in der Eastern Conference zu bringen, doch mit ein wenig Geduld – die im heutigen Profisport zugegebenermaßen ein knappes Gut ist – könnten sich die Stiere aus Chi-Town bald in den NBA Finals wiederfinden. Ohne Carmelo Anthony.

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