Blazers reagieren auf die Ausfälle ihrer Center und rüsten mit Camby nach

Via Trade haben die Portland Trail Blazers heute einen dringend benötigten Big Man in Person von Marcus Camby von den Los Angeles Clippers verpflichtet. Nachdem sich im Dezember sowohl Greg Oden als auch Joel Przybilla verletzte und bekannt wurde, dass beide für den Rest der Saison ausfallen würde, war Blazers GM Kevin Pritchard nun gezwungen das Team um All-Star Brandon Roy auf der Position des Centers zu verstärken. Das Tauschgeschäft bringt den Clippers Forward Travis Outlaw, Spielmacher Steve Blake und $ 1,5 Millionen.

Seit Ende Dezember musste der 37-jährige Juwan Howard den Center der Trail Blazers mimen, was in Anbetracht ihrer Playoff-Ambitionen nichts weiter als eine Notlösung hat sein können. Verständlich also, dass sich Pritchard freut den erfahrenen Camby gelandet zu haben, der Portland vor allem mit seinen Fähigkeiten am defensiven Ende des Courts weiterhelfen wird. Unerlässlich wird Cambys Präsenz unter dem Korb vor allem dann, wenn Portland zumindest die zweite Runde der Playoffs erreichen will. Offenbar ist man bei den Blazers alles andere als bereit auf das Mitmischen in der Post Season zu verzichten. Derzeit belegt die Mannschaft aus Oregon den achten Platz der Western Conference – der letzten Rang, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

Die größte Lücke konnten die Trail Blazers mit der Verpflichtung von Marcus Camby zweifelsohne füllen, doch den Preis, den sie für diese kurzfristige Lösung bezahlt haben, ist relativ hoch. Mit Steve Blake (7,6 Pkt., 4 Ast.) verlieren sie einen erfahrenen Point Guard, der besonders wegen seinem guten Schuss von jenseits der Dreierlinie immer wieder für Gefahr in der Offensive sorgt. Auch Outlaw ist ein äußerst talentierter Spieler, der zwar wegen einem Fußbruch voraussichtlich bis Mitte März fehlen wird, mit dem man in Zukunft aber dennoch rechnen sollte. Blake und Outlaw befinden sich im letzten Jahr ihres Kontrakts, Los Angeles steht es also offen, ob sie auch langfristig mit den Neuzugängen planen wollen oder die beide Gehälter entladen.

Camby, der in 51 absolvierten Partien auf durchschnittlich 7,7 Punkte und 12,1 Rebounds pro Spiel kommt, besitzt ebenfalls einen auslaufenden Vertrag, wodurch die finanzielle Flexibilität der Portland Trail Blazers nach dieser Saison erhalten bleibt.

Marcus Camby ist übrigens gar nicht erfreut darüber, dass er zu einem Playoff-Anwärter getradet wurde. In Los Angeles fühlte sich seine Familie gut aufgehoben und auch er hatte gehofft, seine Karriere bei den Clippers zu Ende bringen zu können.

2 responses to “Blazers reagieren auf die Ausfälle ihrer Center und rüsten mit Camby nach

  1. Pingback: » Blog Archiv » Sportblogschau #1·

  2. » Blog Archiv » Sportblogschau #1 // 17. Feb 2010 um 2:29

    […] Trifecta Mag hat sich mit der aktuellen Verpflichtung der Trail Blazers beschäftigt. Ist Marcus Camby eine Verstärkung? […)

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