Will Bynum ist bereit Stuckeys Job zu übernehmen

Als man sich in Detroit zu Beginn der Saison 2008-09 dazu entschied Chauncey Billups nach Denver zu traden, beschloss man die Zukunft der Pistons in die Hände von Rodney Stuckey zu legen. Auf einmal war der junge Point Guard im Scheinwerferlicht der Motorcity. Er zahlte das in ihn gelegte Vertrauen mit soliden Stats von 13,4 Punkten, 4,9 Assists und 3,5 Rebounds zurück. Trotz des Weggangs ihres etatmäßigen Spielmachers erreichte Detroit mit Stuckey in der ersten Fünf die Playoffs, aus denen die Pistons jedoch sieglos in der ersten Runde gegen die Cleveland Cavaliers ausschieden.

Umso größer waren die Erwartungen an die neue Spielzeit mit einem erfahreneren Rodney Stuckey. Blickt man nach 15 absolvierten Partien in der Regular Season 2009-10 auf das Tableau, finden sich die Detroit Pistons an elfter Stelle der Eastern Conference mit 5-10 Siegen und einer mittlerweile sechs Spiele anhaltenden Niederlagenserien wider.
Während man die negative Bilanz sicherlich nicht dem 23-jährigem Spielmacher in die Schuhe schieben kann, schließlich sind mit Hamilton und Prince zwei Leistungsträger verletzt, so weiß er dennoch nicht auf ganzer Linie zu überzeugen. 17,1 Punkte und 5,6 Rebounds in 37:53 Minuten pro Spiel sind gute Werte, aber eine Trefferquote von lediglich 38,8 % aus dem Feld ist für den Hoffnungsträger, der sich in seinem drittem NBA Jahr befindet, inakzeptabel. Vielleicht spielt sich auch deshalb ein anderer Point Guard der Pistons allmählich in die Herzen der Fans. Von der Bank kommend liefert Will Bynum die bisher beste Saison seiner noch jungen Karriere ab.
Bynum, der 2005-06 ungedraftet in die NBA kam, es lediglich auf 15 Einsätze für die Golden State Warriors brachte und die folgenden zwei Jahre für Maccabi Tel Aviv an den Start ging, erzielt durchschnittlich 13,5 Punkte, 4,1 Korbvorlagen und 3,3 Boards in genau zehn Minuten weniger Einsatzzeit als Rodney Stuckey. Was ihn letztlich besser aussehen lässt als Stuckey, ist seine Wurfquote: 46,5 % aus dem Feld. Deshalb und aufgrund seiner unglaublichen Athletik gepaart mit seinem auffälligen Spielstil, werden Stimmen laut, die ihn anstelle von Stuckey in der Startaufstellung sehen wollen. An dem hält Coach John Kuester nicht zuletzt wegen seiner Physis bisweilen noch fest.
Wenn ihr Trainer der Detroit Pistons wärt, wer würde die Position des Point Guards in der Starting Five bekleiden?

2 responses to “Will Bynum ist bereit Stuckeys Job zu übernehmen

  1. Puhh, ist eine schwere Entscheidung. Ich bin eigentlich ein Fan von Stuckey, obwohl man sagen muss, dass er für mich von Anfang an kein klassischer Pointguard war/ist. Bynum auf der 1 wäre vermutlich die bessere Option und Stuckey auf die 2 aber da stehen ja mit Hamilton und Gordon zwei super Leute parat.

  2. Ganz klar Rodney Stuckey. Er hat den angesprochenen Größenvorteil und man darf eines nicht vergessen – Bynum kommt mit der 2nd Unit aufs Parkett und ist da klar einer der besseren Spieler. In der Starting Five würde er diese Rolle nicht haben – er ist mehr ein dynamischer Scorer als ein Point Guard.
    Stuckey wird sich noch entwickeln, sein Passing Game wird besser und die Vergleiche zu Mister Big Shot hinken in keinster Weise.

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