KNICKS-N-PIECES: Knicks verspielen 14-Punkte-Führung und Gunst der Fans

Die „Buhs“ füllten den Madison Square Garden früh aus und hallten unter dem Dach der berühmtesten Arena der Welt. Selbst nach einem guten Start in die Partie gegen die Hawks merkte man den Zuschauern an, dass Mike D’Antonis Team an der Schwelle angekommen war, an dem das unbarmherzige Gemüt des typischen Knicks-Fans zum Vorschein kommt. Zu Recht. Die Mannschaft bleibt nicht nur hinter den Erwartungen zurück, sondern ihren Anhängern auch einiges schuldig. Besänftigen konnten Al Harrington (23 P., 12 R.) & Co die Zuschauer unter anderem durch eine gute Trefferquote von 53% in der ersten Halbzeit. Auch die Sieben-Punkte-Führung zur Halbzeit trug dazu bei, dass man wieder Hoffnung schöpfen konnte, obgleich New York im Verlauf des zweiten Viertels bereits mit 14 Punkten vorne gelegen hatte.

Der Sprung in das dritte Viertel zeigte ein vertrauteres Bild. Schlechte Defense, Schüsse, die einfach nicht in den Korb fallen wollen und leichtsinnige Ballverluste. Das sind die Knicks die wir kennen und trotzdem lieben, auch wenn es manchmal schwer fällt. Resultat: die Hawks führten vor Beginn des letzten Spielabschnitts mit sieben Punkten. Das einzige, was mich in solchen Situationen noch daran hindert mein Laptop herunterzufahren ist der Kommentar von Clyde Frazier, der diese Saison bislang unterhaltsamer war, als die Knicks.

Nicht alles ist schlecht, so wie nicht jeder Tag im November grau ist. Wir haben wiedermal einen guten Rookie unerwartet aus dem Draft gezogen. Nicht Jordan Hill, was letztlich auch nicht unerwartet gewesen wäre, sondern Toney Douglas (23 P., 4 R.), der die Knicks im vierten Viertel vor dem vorzeitigen Untergang bewahrte. Douglas erhielt zudem den Vorzug in der ersten Fünf vor Larry Hughes (14 P., 8 A.), von dem ich dennoch weiterhin positiv überrascht bin.

Gegnerische Mannschaften haben am Ende immer ein Quäntchen mehr Glück, so scheint es, und sind auf den Punkt konzentriert, so dass die Knicks nach dem letzten Buzzer gegen die Atlanta Hawks abermals mit gesenkten Häuptern, begleitet von Buh-Rufen, gen Kabine trotten mussten. Die Hawks gewannen vor allem dank Al Horford (25 P., 9 R.), der sich im Lowpost wieder und wieder gegen den erschreckend schwach aufspielenden David Lee durchsetzen konnte.

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