Flynn oder Sessions, wer sollte für die Wolves starten?

Man staunte schon nicht schlecht, als die Minnesota Timberwolves sowohl mit ihrem fünften, als auch mit ihrem sechsten Pick des diesjährigen Drafts tatsächlich gleich zwei Point Guards hintereinander verpflichteten. Der Plan, Ricky Rubio und Jonny Flynn sollten den Backcourt der Wolves zusammen aufmischen. Doch von Beginn an bestand der Verdacht, Rubio würde ohnehin noch für ein paar Jahre in Europa bleiben oder möglicherweise nach New York oder in einen anderen großen Markt getradet werden. Am Ende kam er nicht aus seinem Vertrag mit Joventut de Badalona raus, bis ihn Regal Barcelona verpflichtete.

Die Wolves reagierten prompt und nahmen Ramon Sessions unter Vertrag, der eine gute Saison bei den Milwaukee Bucks zu Ende gebracht hatte, dort aber dem Sparzwang der Bucks zum Opfer fiel. Zu dem Zeitpunkt stand der Plan noch, mit zwei etatmäßigen Spielmachern  aufzulaufen, bis der neue Headcoach Kurt Rambis dem Vorhaben ein Ende bereitete. Man habe es im Training ausprobiert und sei nicht gerade begeistert gewesen. Der interne Kampf um die Position des Starting Point Guards konnte beginnen.
Die ersten drei Spiele der Saison hatte Rookie Jonny Flynn das Vergnügen in der Starting Five zu stehen. Seine Spielzeit nutzte er für 15,3 Punkte und 3,0 Assists pro Partie. Im Auftaktspiel gegen die New Jersey Nets führte Flynn sein Team mit 13 im letzten Viertel erzielten Punkten gar zum Sieg. Es folgten Niederlagen gegen die Cavaliers und Suns. Gegen Phoenix stand Flynn dann lediglich 19 Minuten auf dem Feld, Sessions, wieder von der Bank kommend, bekam dahingegen 31 Minuten Einsatzzeit. Ramon habe die Triangle Offense außergewöhnlich gut organisiert und man habe die bisher beste Offensive gespielt, so Rambis.
Es hört sich also ganz danach an als habe Sessions den Positionskampf erst einmal für sich entschieden. Flynn bleibt jedoch der beste Scorer der Timberwolves. Bis dato kann man aber von keinem Luxusproblem sprechen, da Minnesota nachwievor zu den schlechteren Mannschaften der Liga zu zählen ist.

Wenn ihr die Timberwolves coachen würdet, wer wäre euer Point Guard in der Starting Five?

3 responses to “Flynn oder Sessions, wer sollte für die Wolves starten?

  1. Ich finde es für Sessions sehr schade, dass er nicht irgendwo in der ersten Fünf steht. In seiner letzten Saison in Milwaukee hat ergezeigt, was er auf dem Feld drauf hat. Übel, dass ein Team wie Minnesota jetzt auf der Point Guard Position ein Luxusproblem hat.

  2. coole Sache, bitte mehr hier in Zukunft über mein Lieblinsteam!🙂
    Ich bin erstmal froh dass die beiden in Minny gelandet sind. Ich würd jedoch erstmal Sessions bringen (Ruhe, Erfahrung) und dann von der Bank Flynn, der ruhig weiter so viel scoren darf!🙂 Letzteres wird natürlich eher abnehmen im Laufe der Saison denke ich.

    • Die ‘Wolves sind auf jeden Fall ein interessantes Team, auch wegen ihrer Point Guard-Situation. Von daher lohnt es sich schon mal zu gucken, was die da so veranstalten. Es wird also mit Sicherheit mehr Posts zu Minnesota geben.

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