Rookie-Watch: Curry trifft nicht, aber seine Pässe kommen gut an

An dieser Stelle wollen wir uns mal anschauen, was die Rookies in der Pre-Season veranstalten. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, manche Rookies finde ich eben interessanter als andere und letztere dann eben weniger.

Terrence Williams macht den Anfang. Die Nets haben diesen versatilen Spieler mit dem elften Pick gedraftet und haben damit ein glückliches Händchen bewiesen. Na ja, das wird sich wohl erst noch herausstellen, aber ich halte sehr viel von T-Will. Was man in der Boxscore der Partie gegen die Knicks sehen kann, liest sich nicht schlecht, ist aber auch nicht überragend. Elf Punkte, ein Assist und sieben Rebounds in knapp 26 Minuten Einsatzzeit. Die Schussquote (4 von 13 aus dem Feld) war dabei weniger berauschend. Da zeigt sich auch gleich die vermeintlich größte Schwäche von Williams.

Ihm gegenüber stand in diesem Spiel Jordan Hill, den die Knicks sich mit dem achten Pick angelten. Die Knicks konnten das Spiel zwar für sich entscheiden, Hill konnte aber nicht glänzen. 17 Minuten stand er auf dem Court, lediglich ein Korb bei acht Versuchen gelang ihm. Er griff vier Rebounds ab und zwei Steals. Zu wenig, das fand auch Alan Hahn, der die Leistungen der Knicks regelmäßig in Augenschein nimmt. Hill sei seinem Potential in diesem Spiel in keinerlei Hinsicht gerecht geworden und guckte die meiste Zeit zu, wie die anderen spielten, wohlgemerkt auch dann, wenn er selbst auf dem Platz stand.

Und weiter mit Brandon Jennings. Fast 28 Minuten stand der zehnte Pick des Drafts gegen die Timberwolves auf dem Feld und schien sich nicht schlecht darauf zurechtzufinden. 14 Punkte und 5 Assists bei zwei Ballverlusten sind nicht schlecht, aber ich bin mir sicher, dass Jennings noch mehr kann. Bei den Bucks, die Ramon Sessions an die Minnesota Timberwolves verloren haben, wird er auch in der regulären Saison genug Einsatzzeit bekommen, um sich zu beweisen. Rookie of the Year wird er wohl nicht werden, aber mich würde es nicht wundern, wenn er einige seiner Kritiker zum Schweigen bringt.

Ein Ballverlust mehr, jedoch auch zwei mehr Assits hatte sein Gegenüber, Jonny Flynn am Ende des 117 zu 103 Sieges seiner Wolves auf dem Konto. Auch er brachte es auf 14 Punkte bei nahezu identischer Einsatzzeit. Flynn wurde an sechster Stelle im Draft gezogen und wird sich den Backcourt bei Minnesota mit Ramon Sessions teilen. Auch Rubio gehört den Wolves, der spielt nächste Saison allerdings noch in Europa bei Regal FC Barcelona.

Die Bande komplettiert Stephen Curry. Von seinem gefürchteten Schuss war im Spiel gegen die Clippers nicht viel zu sehen. Zwei Treffer bei zehn Anläufen sind bei ihm als unterirdische Leistung zu bewerten. Positiv hervorzuheben sind aber neun Korbvorlagen und fünf geklaute Bälle. Genau 24 Minuten hatte Curry Zeit sich auf den Brettern der NBA zu tummeln und wenn wir mal von der Wurfquote absehen, war das schon ganz ordentlich. Angeblich gibt er auch Monta Ellis ordentlich Saures im Training.

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