Gordon und Villanueve heuern bei Pistons an

Die Pistons haben auf dem aktuellen Free Agent Markt zugeschlagen. Sowohl von Ben Gordon, als auch von Charlie Villanueva liegen ihnen mündliche Zusagen vor. Damit haben sie Ersatz für Allen Iverson und Rasheed Wallace an Land gezogen, aber reicht das aus, um das Team aus der Motor City signifikant zu verbessern?

Zuerst hatte man angenommen, dass Villanueva bei den Cavaliers unterschreibt, doch scheinbar war das Angebot, was ihm die Cavs unterbreitet haben nicht. CV soll in Detroit einen Fünfjahresvertrag über $ 35 Millionen erhalten. Ben Gordon soll einem Deal zugestimmt haben, bei dem er für fünf Jahre etwa $ 55 Millionen bekommen soll.

Aus diesen Verpflichtungen resultiert meiner Meinung nach ein großes Problem: Gordon, Hamilton und Stuckey in einem Backcourt spielen zu lassen wird nicht lange gut gehen. Nachdem die Pistons im vergangenen Jahr Chauncey Billups für Allen Iverson tradeten, begann ihr Zerfall. Noch mehr Drama gab es dann, als Richard Hamilton am Anfang des Jahres auf die Bank beordert wurde, aber einer der drei Guards wird auch kommende Saison von der Bank kommen müssen.

Billups wurde nach Denver verschifft, weil man Rodney Stuckey die Schlüssel zum Team übergeben wollte. Unwahrscheinlich also, dass die Zukunft der Pistons von der Bank kommt. Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass der große Neuzugang, Ben Gordon, von der Bank kommt und was Hamilton für seine Rolle als sechster Mann hat, wissen wir bereits.

Das lässt darauf schließen, dass Joe Dumars zumindest noch einen Trade plant, der dann wahrscheinlich Rip Hamilton beinhalten wird. Die Pistons befinden sich offiziell im Umbau und besitzen derzeit kein Team, was um die oberen Plätze der Eastern Conference mitspielen könnte. Die Center-Position ist mit Kwame Brown sehr dünn besetzt, Antonio McDyess wird von den Spurs und Suns umworben und auch Sheeds Abschied scheint festzustehen. Charlie Villanueva wird diese Lücken nicht alleine füllen können.

Die Pistons haben sich dafür entschieden jetzt zu handeln und nicht auf die Free Agency 2010 zu warten. Hören sie jetzt mit dem Umbau ihres Rosters auf oder schaffen es nicht noch ein oder zwei gute Spieler in die Motor City zu holen, kommen schwere Zeiten die Detroit Pistons zu. Einen neuen Coach suchen sie übrigens auch noch. Heißester Anwärter momentan: Avery Johnson.

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